SKINTOP® CUBE
Ordnung ganz ohne Spezialwerkzeug
Das Kabelmehrfach-Einführungssystem
Skintop®-Cube
erleichtert nicht nur die Installation konfektionierter Kabel und Leitungen, sondern vereinfacht später durch seine flexible Montage/Demontage Servicearbeiten. Durch seine variablen Klemmbereiche eignet sich das System für die verschiedensten Anwendungen.
Das Kabelmehrfach-Einführungssystem besteht aus einem Cube-Frame (Rahmen) und einzelnen Cube-Modulen (Einsteck-Dichtmodulen). Diese lassen sich kinderleicht am bereits konfektionierten Kabel befestigen.
Dazu müssen die Cubes einfach auf das Kabel aufgesteckt und in den Rahmen eingeklickt werden. Dabei ist das Kabel perfekt fi xiert, gegen Vibrationen gesichert, zugentlastet und nach IP64 abgedichtet. Mit diesem Prinzip lassen sich Kabel mit vorkonfektionierten Steckern ganz ohne Spezialwerkzeug, Dicht- oder Gleitmittel schnell, sicher und übersichtlich in einen Schaltschrank einführen. Die patentierten Einsteck-Dichtmodule mit variablem Klemmbereich gibt es in vier Grössen:
4 bis 6 mm, 6 bis 9 mm, 9 bis 12 mm sowie 12 bis 16 mm.
Die passenden, glasfaserverstärkten Rahmen aus Polyamid sind in zwei Grössen für 16- oder 24-polige Steckverbinderausschnitte lieferbar. Damit können bis zu zehn vorkonfektionierte Kabel auf kleinstem Raum übersichtlich montiert werden.
Minimierter Lageraufwand Durch die variablen Klemmbereiche reduziert sich der Teilebedarf, wodurch sich der Lageraufwand minimiert. Neben der einfachen und schnellen Montage/Demontage konfektionierter Kabel erleichtern die fest am Gehäuse montierten Rahmen Wartungs- und Servicearbeiten.
Die Einsteck-Dichtmodule lassen sich einzeln entnehmen und können bei einer Kabelkonfektion gleich mit eingeplant werden. Das spart zusätzlich Zeit und Geld. Skintop-Cube ist darüber hinaus gegen Öle, Fette, UV-Strahlen und Ozon beständig und für Temperaturen von –20 bis 80 °C ausgelegt.
Skintop®-Cube
erleichtert nicht nur die Installation konfektionierter Kabel und Leitungen, sondern vereinfacht später durch seine flexible Montage/Demontage Servicearbeiten. Durch seine variablen Klemmbereiche eignet sich das System für die verschiedensten Anwendungen.
Das Kabelmehrfach-Einführungssystem besteht aus einem Cube-Frame (Rahmen) und einzelnen Cube-Modulen (Einsteck-Dichtmodulen). Diese lassen sich kinderleicht am bereits konfektionierten Kabel befestigen.
Dazu müssen die Cubes einfach auf das Kabel aufgesteckt und in den Rahmen eingeklickt werden. Dabei ist das Kabel perfekt fi xiert, gegen Vibrationen gesichert, zugentlastet und nach IP64 abgedichtet. Mit diesem Prinzip lassen sich Kabel mit vorkonfektionierten Steckern ganz ohne Spezialwerkzeug, Dicht- oder Gleitmittel schnell, sicher und übersichtlich in einen Schaltschrank einführen. Die patentierten Einsteck-Dichtmodule mit variablem Klemmbereich gibt es in vier Grössen:
4 bis 6 mm, 6 bis 9 mm, 9 bis 12 mm sowie 12 bis 16 mm.
Die passenden, glasfaserverstärkten Rahmen aus Polyamid sind in zwei Grössen für 16- oder 24-polige Steckverbinderausschnitte lieferbar. Damit können bis zu zehn vorkonfektionierte Kabel auf kleinstem Raum übersichtlich montiert werden.
Minimierter Lageraufwand Durch die variablen Klemmbereiche reduziert sich der Teilebedarf, wodurch sich der Lageraufwand minimiert. Neben der einfachen und schnellen Montage/Demontage konfektionierter Kabel erleichtern die fest am Gehäuse montierten Rahmen Wartungs- und Servicearbeiten.
Die Einsteck-Dichtmodule lassen sich einzeln entnehmen und können bei einer Kabelkonfektion gleich mit eingeplant werden. Das spart zusätzlich Zeit und Geld. Skintop-Cube ist darüber hinaus gegen Öle, Fette, UV-Strahlen und Ozon beständig und für Temperaturen von –20 bis 80 °C ausgelegt.
aus Aktuelle Technik 11/2010
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Kabel und Leitungen zur Verwendung in Industriemaschinen in den USA
ER-gelistete Kabel müssen nicht ins RohrNordamerika ist einer der wichtigsten Märkte für Maschinen und Anlagen. Hersteller, die Produkte nach Nordamerika exportieren, müssen unterschiedliche Sicherheitsanforderungen und Produkthaftpflichtrisiken berücksichtigen. Dabei sind die amerikanischen Normen und gesetzlichen Regelungen für deutsche und europäische Entwickler nicht immer nachvollziehbar. In den USA existieren keine gesetzlichen Vorschriften, dass ein Produkt beim Eintritt in den Handelsraum ein Konformitätszeichen tragen muss. Ausgenommen sind hiervon Medizinprodukte, die eine FDA-Zulassung (Hygienevorschriften) benötigen oder Produkte die unter die FCC-Richtlinie (Elektromagnetische Verträglichkeit) fallen.
Prüf- und Zertifizierungsunternehmen
Alle kommerziell eingesetzten Produkte müssen jedoch mindestens den gesetzlichen Anforderungen der OSHA entsprechen. Die Occupational Safety and Health Administration (Bundesamt für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz) veröffentlicht Richtlinien für die Sicherheit in Betrieben und Arbeitsstellen. Nur von der OSHA akkreditierte Prüf- und Zertifizierungsinstitute, so genannte NRTL (Nationally Recognized Testing Laboratories wie UL, CSA oder auch INTERTEK) sind berechtigt, Produkte für den nordamerikanischen Markt zu testen und zu zertifizieren. In Betrieben erfolgt die Genehmigung zur Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen durch lokale Inspektoren, den AHJ (Authority Having Jurisdiction). Wird die Konformität einer Anlage oder Maschine mit den Normen angezweifelt, kann diese vorläufig gesperrt werden („Red Tag“). Ein Prüfzeichen eines NRTL zeigt dem AHJ die Konformität mit den geforderten Normen an. Typische Prüfstandards nach denen NRTL prüfen sind z.B. NEC 2008, NFPA 79, UL 508 A.
Produkthaftung in Nordamerika
Bei Unfällen unterscheidet sich die Rechtsprechung in Nordamerika von der deutschen bzw. europäischen. Die Produkthaftung liegt beim Inverkehrbringer, oder im kommerziellen Bereich auch beim Betreiber eines Gerätes oder einer Maschine. Wer ohne ein anerkanntes Prüfzeichen auf dem nordamerikanischen Markt agiert, trägt ein sehr hohes Risiko, wenn die Anlage bzw. Maschine infolge eines „Red Tag“ gesperrt wird. Die Konformität mit nationalen Sicherheitsnormen entbindet zwar nicht von der Produkthaftung, dokumentiert jedoch die eingehaltene Sorgfaltspflicht des Herstellers und kann so die Risiken in einem Gerichtsprozess erheblich reduzieren.
NFPA 79: Die aktuelle Edition 2007
Für Maschinen- und Anlagenbauer, die ihre Produkte in die USA exportieren wollen, gibt es neue Zertifizierungs-Hürden. Grund: Die aktuelle Edition 2007 des NFPA 79 Standards enthält nicht nur ein Verwendungsverbot, sondern auch eine Ausnahmeoption für AWM-Leitungen. Leitungshersteller, Maschinenbauer, Installateure, Abnahme- und Prüfingenieure sowie lokal verantwortliche Officer (AHJ) müssen jetzt klären was Norm-konform ist und was nicht. Das betrifft auch die Auswahl und Verwendung von Kabeln und Leitungen in Industriemaschinen für die USA. Vorsicht ist geboten, denn wer die anzuwendenden Normen oder lokalen gesetzlichen Zusatzanforderungen nicht kennt oder nicht einhält, läuft Gefahr, dass Maschinen wegen Nicht-Konformitäten nicht an das Netz dürfen.
Die neue Regelung beinhaltet wie gesagt auch Ausnahmen, die es erlauben, AWM-Leitungen weiterhin einzusetzen. Dies sind jedoch Kann-Bestimmungen und setzen zum Teil eine Einzelfallentscheidung des Maschinenzertifizieres (NRTL) oder der AHJ voraus. Dadurch entsteht nicht nur eine hohe Unsicherheit bis zu Abnahme, sondern auch ein erheblicher Mehraufwand an Zeit und Kosten, falls diese Ausnahmeregelung doch nicht akzeptiert wird.
Konkret schreibt die neue NFPA 79 Edition 2007 für den Einsatz in Industriemaschinen gelistete Leiter, Kabel und Leitungen vor. Neu dabei ist, dass die so genannten AWM-Typen (Appliance Wiring Material) nicht mehr erlaubt, bzw. nur unter Beachtung bestimmter Einschränkungen weiterhin akzeptiert werden können. Dabei dürfen Leiter, Kabel und Leitungen nicht den Gefahren einer Beschädigung durch mechanische, chemische oder thermische Effekte ausgesetzt sein. Deshalb werden in den USA Kabel und Leitungen zum besseren Schutz üblicherweise in geschlossenen Kabelkanälen, Rohren und Schläuchen verlegt.
Kabel auf offenen Kabelpritschen (CT), Kabelwannen oder Gitterrinnen, die an der Gebäudestruktur befestig sind, müssen hierfür extra zugelassen sein (z.B. TC, PLTC). In industriellen Betriebsstätten, wo Wartung und Instandhaltung durch entsprechend qualifiziertes Personal sichergestellt ist, dürfen gelistete Kabel mit „-ER = exposed Run“ Zusatz- Approbation auch ohne zusätzlichen mechanischen Schutz wie beispielsweise durch Schläuche bis hin zum elektrischen Betriebsmittel verlegt werden.
Was ist überhaupt „AWM“ und „Listed“?
Appliance Wiring Material (AWM) umfasst Kabel und Leitungen, vorgesehen für die Verwendung vollständig werkseitig verdrahteter, gelisteter elektrischer Betriebsmittel, Geräte und Apparate. AWM ist nicht gedacht für eine direkte Vor-Ort-Verkabelung (field-wiring). Die Verwendung von AWM recognized Kabel und Leitungen ist auf die im zugehörigen Style-Beschrieb aufgeführten Anwendungen beschränkt.
Listed Cables und Wires: Kabel und Leitungen dieser Kategorie werden für die feste Verkabelung in Gebäuden eingesetzt, welche zu Wohnzwecken, zur gewerblicher Nutzung oder für die Industrie dienen. Sie können aber auch als flexible Anschlussleitungen für ortsveränderliche, elektrische Betriebsmittel installiert werden. Die Verwendung gelisteter Kabel und Leitungen muss in Übereinstimmung mit den entsprechenden Artikeln des National Electrical Code (NEC) stehen.
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UL-gelistete Leitungen
Grünes Licht für UL-gelistete Leitungen
Safety first! Steigen Sie gleich um und setzen Sie nur noch gelistete Kabel und Leitungen ein – damit Sind Sie auf der sicheren Seite.
Hierfür bietet Lapp Kabel ein umfangreiches Programm an Leitungen mit –ER Zusatz. Das sind die Daten- und Steuerleitungen ÖLFLEX® TRAY II, ÖLFLEX® CONTROL TM, ÖLFLEX® CONTROL M, ÖLFLEX® VFD, ÖLFLEX® AUTO-X, ÖLFLEX® AUTO-I sowie die Datenleitung UNITRONIC® 300. Diese Leitungen sind speziell für den nordamerikanischen Raum zertifiziert und müssen nicht in geschlossenen Systemen verlegt werden. Vorteile für den Anwender sind eine schnellere, unkomplizierte und bis zu 40% kostengünstigere Verkabelung.
Safety first! Steigen Sie gleich um und setzen Sie nur noch gelistete Kabel und Leitungen ein – damit Sind Sie auf der sicheren Seite.
Hierfür bietet Lapp Kabel ein umfangreiches Programm an Leitungen mit –ER Zusatz. Das sind die Daten- und Steuerleitungen ÖLFLEX® TRAY II, ÖLFLEX® CONTROL TM, ÖLFLEX® CONTROL M, ÖLFLEX® VFD, ÖLFLEX® AUTO-X, ÖLFLEX® AUTO-I sowie die Datenleitung UNITRONIC® 300. Diese Leitungen sind speziell für den nordamerikanischen Raum zertifiziert und müssen nicht in geschlossenen Systemen verlegt werden. Vorteile für den Anwender sind eine schnellere, unkomplizierte und bis zu 40% kostengünstigere Verkabelung.
aus Elektro Forum 12/2008









